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Freisprechanlage – für's Telefonieren im Auto

Wer sein Handy im Auto nutzen möchte, benötigt seit 2001 laut Gesetz eine Freisprechanlage. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass die Aufmerksamkeit des Fahrers trotz Handynutzung dem Straßenverkehr gilt und dass vor allem beide Hände zum Steuern des Fahrzeugs frei bleiben. Die Strafe für Telefonieren im Auto ohne Freisprecheinrichtung beläuft sich in Deutschland auf 40 Euro und einen Punkt in Flensburg. In anderen europäischen Ländern wird in solchen Fällen ebenfalls zur Kasse gebeten: Bis zu 150 Euro zum Beispiel kostet es in Griechenland (Stand 2005).

Nicht nur der drohenden Strafe wegen empfiehlt sich die Nutzung einer Freisprechanlage zum Telefonieren im Auto. Im Vordergrund steht die Sicherheit – auch die der anderen Verkehrsteilnehmer. Ebenfalls zu bedenken: Wer mit dem Handy in der Hand einen Unfall verursacht, dessen Versicherungsschutz erlischt. Dabei muss der Einbau einer Freisprechanlage entgegen allen Vorurteilen weder teuer noch kompliziert sein. Einfache Plug-in-Lösungen werden für alle gängigen Handymodelle für meist deutlich unter 100 Euro, einfache Headsets sogar oft für unter 50 Euro angeboten. Komfortablere Geräte mit einem größeren Funktionsumfang sind allerdings tatsächlich etwas teurer und komplexer im Einbau, lohnen sich aber dennoch – insbesondere für Vielfahrer, die häufig quasi ihr Büro ins Auto verlegen müssen. Hier bieten sich zum Beispiel Lösungen an, die in die Kopfstütze des Fahrersitzes integriert sind. Standardfunktionen, die eine Freisprecheinrichtung erfüllen sollte, sind etwa automatische Anrufannahme, Aufladen des Handyakkus, automatische Stummschaltung des Autoradios oder SMS-Empfang. Sprachsteuerung, Bluetooth oder die Unterdrückung von Fahrzeugnebengeräuschen machen das Gerät noch ein wenig komfortabler.

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